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Hallo und herzlich willkommen

auf meinem Blog. Hier schreibe ich über Gott und die Welt, über all das, was raus muss und raus gehört.

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CORONA! Corona. Corönchen..06.05.2020 von Conny | Kategorien: Klartext

7 Wochen Zwangsurlaub liegen hinter mir und ich möchte euch kurz...äh nee, kurz und Conny passt nicht, erzählen wie es mir ging in den Wochen. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass ich hier immer meine ganz persönliche Meinung äußere und niemanden zu irgendwas überreden oder von etwas überzeugen möchte. Was ich wohl sehr gerne in Kauf nehme ist, dass ihr euch möglicherweise ein bisschen  aufregt, denn wer das macht der denkt auch nach. Das macht nichts, bin es gewohnt anzuecken. Aber vielleicht habt ihr auch die gleiche Meinung oder seht einiges genauso. Oder auch eben nicht. Das ist völlig in Ordnung. 
Ganz schön schwer im Moment die richtigen Worte zu finden. Was passiert da gerade um uns herum? Gute Frage. So richtig darauf antworten kann ich nicht.  Aber ich kann euch mal erzählen was mich beschäftigt und wie ich damit umgehe. Und vorweg, ich habe immer noch keine Angst. Hatte ich von Anfang an nicht. Natürlich gehen einem 1000 Sachen durch den Kopf. Am Anfang dachte ich noch, das legt sich wieder, also diese Panik. Pustekuchen. Am Anfang dachte ich auch noch die Aufklärung wäre kristallklar, schließlich haben wir tolle Speziallisten in DE. Pustekuchen. Und auch das ich mein Leben so weiterführe wie bisher. 3 mal Pustekuchen. Was ist eigentlich ein Pustekuchen? Kann mir das mal jemand erklären? Hmm, gut, weiter im Text.  Ich durfte nicht mehr arbeiten die letzten Wochen, weil ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahre. Nun, ich bin ein sogenannter Risikopatient. Das ich bei meinem Arbeitgeber jetzt offiziell auch einer bin hätte ich niemals vermutet.  Das passt mir gar nicht. Und was ich gerade so bei meinen Mitmenschen sehe, auch nicht. Hätte einer von euch jemals gedacht, dass es kein Toilettenpapier mehr gibt? Was sagt mir das? Es gibt zu viele Arschlöcher in Deutschland. Ohne Rücksicht auf Verluste wird alles leer gekauft. 
Was passiert da gerade mit den Menschen? Auch wenn man sich die sozialen Netzwerke anguckt! Was da los? Jeder will sich mit Negativnachrichten übertreffen! Nur ein Beispiel: Es wird ein Artikel gepostet über eine 26 jährige Polin, die nach der Geburt verstorben sein soll an Covid 19.. Innerhalb von 10 min 50 Kommentare. Irgendwo dazwischen postet jemand die Korrektur der Meldung: Die Frau starb an einer Sepsis laut Presseabteilung des Krankenhauses. Laut Zeitung an Covid 19. Das wird aber einfach  übergangen und fleißig weiter gepanikt. Ok, ich denke viele meinen eine Sepsis ist die Schwester von Covid. Sepsis altert nie und Covid ist 19.. Nein, nicht lustig. Beides nicht. Aber eben Äpfel und Birnen. 
Solche Nachrichten ziehen sich wie ein roter Faden durchs Netz. Da benutzt jemand ein Bild mit zig Särgen und behauptet das wäre aktuell aus Italien. Panikmache! Das Bild stammt vom Schiffsunglück aus Lampedusa. Aber sowas interessiert nicht. Was solls? Ist doch nicht schlimm wenn jemand der sensibel ist und vielleicht noch Depressionen hat aus dem Fenster springt, vor lauter Panik und aus Angst davor zu sterben an einem Virus! Realität. Ist ja alles nicht schon schwer genug. Ich denke auch über Menschen nach, die ganz alleine in ihren Wohnungen sitzen. Für die Isolation genau das falsche ist um wieder ins Leben zu finden. Menschen mit Depressionen. Was machen die jetzt? Für die ist es eh schon schwer genug soziale Kontakte zu halten. Je nach Schwere der Krankheit bleiben die eh lieber den ganzen Tag zu Hause und igeln sich ein. Meistens werden sie durch ihre Freunde dazu angehalten doch mal vor die Türe zu gehen. Ja, und wer geht jetzt dahin? Niemand. Ich denke auch an die häusliche Gewalt, die enorm zugenommen hat. Und wer sind oft die Leidtragenden? Kinder oder Frauen. 

Rückblick23.12.2019 von Conny | Kategorien: Dies & Jenes

Gibt mal wieder Zeit etwas Mut zu machen und über dies, das und jenes zu philosophieren. Über komische Situationen und nicht so schöne Dinge, die mich aber begleiten. Ihr Kranken da draußen, ihr lieben Menschen, die ihr vielleicht auch chronisch krank seid.  Ich kann euch weder das eine noch das andere nehmen, euch aber zeigen, dass man die Hoffnung nicht aufgeben sollte, sofern es medizinisch möglich ist. Ich habe vergangene Woche eine lehrreiche Erfahrung gemacht und mir geschworen etwas nie wieder zu tun: einem Menschen der todkrank ist zu sagen er muss kämpfen! Nein, muss er nicht und wogegen? Gegen eine tödlich Krankheit wo er eh keinen Einfluss drauf hat und schon alles über sich ergehen lässt um weiter zu leben? Jemanden in so einer Lage noch unter Druck zu setzen mit solchen Worten, ist egoistisch! Deshalb mein Artikel an alle anderen, die wie ich mit einer Krankheit leben müssen und das im Prinzip auch gut könnten. Müssen Diabetiker schließlich auch. Ich weiß auch nicht wohin mich die Reise führt, aber ich denke nicht immer daran und schon gar nicht darüber nach. Ich rede mir jeden Tag ein ich bin gesund, quasi. Zumindest lebe ich so, bis auf ein paar kleine Einschränkungen und Regeln. Ohne diese würde es nicht so gut funktionieren. Und ich habe beschlossen nie wieder so auszusehen wie im Mai 2018, sofern es in meiner Macht steht. Dann muss ich halt die blöden Medikamente nehmen ob ich will oder nicht, sie retten gerade mein Leben. Und das zählt. Hart oder? Ist es, aber wenn ich etwas nicht will, ist es: genau so zu leben. Krank. Never ever. Außerdem gibt es immer noch eine Heilungschance. Und solange mein Held nicht sagt, dass es keine Chance auf Heilung gibt und ich neue Nieren brauche, ist es für mich real ganz gesund zu werden. 
Heute werde ich meinen Artikel mit Bildern begleiten, da ich weiß das viele meiner treuen Leser kein Facebook etc. haben. Da texte ich die Leute ja auch mal gerne zu, denn was raus muss, muss raus und mir wurscht ob das die NSA, das FBI, der Deutsche Nachrichtendienst oder die Oma des Nachbarn von Gisela aus der Kunststrasse neben der Pommesbude wo das Brot zu trocken ist, weil die Frau des Besitzers das immer draußen liegen lässt, weil die lieber auf Facebook guckt was die Conny wieder so schreibt. 
Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und man stellt sich langsam auf den Weihnachtskram ein. Also ich bin da ja ziemlich entspannt, so feiere ich ja kein Weihnachten aus kirchlicher Sicht. Für mich ist das eine tolle Gelegenheit mit meiner Familie zu essen, zu quatschen, lachen und Spielchen zu spielen und den ein oder anderen Likör weg zu knallen. Letztes Jahr durfte ich ja nicht, da war ich noch genetisch verwandt mit meinem Wasserbett. Ich hatte einen nicht unerheblichen Rückfall. Ihr erinnert euch? Meine Nieren hatten mal wieder kurz Pause. So, jetzt wisst ihr wie ich als Pfannkuchen aussehe. Übrigens nie veröffentlicht das Bild aber ich habe den Mut mich auch so zu zeigen, eben nicht der Norm entsprechend. Und solange meine Katze nicht stecken bleibt, wenn sie auf meinen Bauch springt, geht´s noch. 

November 2018, Berlin Pizzeria, wo sonst?
Das war kurz vor Weihnachten vor 1 Jahr. Ich hatte dem Wasser den Kampf angesagt, mit meinen Nieren mal ein ernstes Wort gesprochen und bin für ne Weile  mit Vollpension in der Nephrologie allen auf den Sack gegangen. Heute sage ich gut so, denn dadurch bekam ich endlich ein gutes Medikament das eigentlich zu teuer ist für Kassenpatienten... nun ich bin halt auch ein Mensch 2. Klasse, zumindest für unser Gesundheitssystem. Das waren harte Wochen bis zum Weihnachtsfest. 4 Wochen und schon 10 Liter futsch.. 7 mussten noch. Eine Entwässerung über die Vene  ist echt hart, glaubt mir. Das tut zum Teil richtig weh. Auf und ab des Kreislaufs, entweder ist einem schlecht und man sieht Sternchen und läuft schräg, weil der Blutdruck schnell absackt oder er geht hoch und man ist innerhalb von Sekunden der Ferrari unter den Ödemen. Ein Tsunami quasi. Eine Wasserwelle in Hülle und Fülle. Aber dank dem hoch dosierten Kortison war ich gut drauf. Bei mir wirkt das so als würde ich Drogen nehmen. Ich bekomme davon gute Laune und sehe die Welt im Gläschen. Dummerweise verwandelt man sich davon in einen Hamster, bei der Menge. Nun ein Weihnachtsgeschenk hatte ich zu der Zeit schon, ich durfte dank der neuen Medikamente wieder Currywurst essen. Ich ging in die Kantine und bestellte mir ...nein, nicht eine, nicht zwei sondern drei! Würste mit fett Currysoße und Pommes mit Mayo. Natürlich habe ich bei Facebook nur die "Eine Anstandswurst" gepostet. Sonst denkt noch jemand ich wäre verfressen.....Fast 1 Jahr drauf verzichtet. Auf alles was lecker war.  Aber es hatte sich gelohnt. Guckt: 24. Dezember 2018

So jetzt aber erstmal zu Weihnachten: 
Ich schmücke die Bude ja was das Zeug hält, habe viele Jahre gar kein Weihnachten gefeiert aus religiösen Gründen. Ja, ihr liegt richtig mit eurer Vermutung. Ich habe auch keinen Geburtstag gefeiert oder Happy Kadaver oder was auch immer.  Es hat mir nicht geschadet aber mich auch nicht verändert. Der Heiligenschein ist immer noch nicht da und mittlerweile weiß ich, meinem Chef da oben ist es egal. Wichtig ist, dass ich ein guter Mensch bin. Das bin ich. "Zu gut für diese Welt" sagen immer viele. Ich möchte aber noch ein bisschen bleiben, deshalb werden eure Wünsche noch nicht erfüllt. 
Ich mag die Stimmung und die Gerüche um die Weihnachtszeit und die leuchtenden Augen der Kinder wenn das Glöckchen erklingt im Wohnzimmer und alles aufgeregt hinein stürmt am 24. Das ist hier ne ganze Völkerwanderung, ich schwör. 78 Stunden einpacken sind innerhalb von Nanosekunden zerstört. Aber ich liebe es und verzeihe in dem Moment auch, dass ich um 6 aufstehe um das Essen vorzubereiten. Wir sitzen dann vor der "Bescherung" wirklich hier mit Weihnachtsmützen und Rentiergedöns auf dem Kopf und singen. Krumm und schief, aber wir singen. 
Engste Familie umfasst hier mal eben die Größe einer Gruppe bei Ausflügen. Aber wisst ihr was ich am meisten liebe? Den Morgen danach. Alles riecht nach Tannenbaum, gemütlich auf der Couch gammeln und das Fresskoma auskurieren. Drei Nüsse für Aschenbrödel gucken und einfach diese Ruhe genießen. (Bevor man dann das Chaos vom Vortag hier beseitigt) . Ja, so war das die letzten 2 Jahre. Mal sehen was uns dieses Jahr erwartet. Alle Geschenke hab ich schon. Aber das schönste Geschenk für mich: mir geht es gut. Leider kann ich das von anderen lieben Menschen nicht behaupten. In letzter Zeit häufen sich die Hiobsbotschaften. Und ich würde manchmal gerne helfen und kann es nicht. Ich kann nur Abschied für immer nehmen....
Ja was kam denn danach vor einem Jahr? Natürlich, Silvester. Ohne besondere Wünsche fürs kommende Jahr. Ich habe den Moment genossen und war dankbar für mein Leben. Ganz simpel. 
Im Februar waren es dann nur noch 4 Liter die  weg mussten. Im April sah ich wieder einigermaßen normal aus und konnte entspannt in die Football Season gehen. Guckt:

Bettgeflüster....01.06.2019 von Conny | Kategorien: Klartext

....schön wäre es, ne? Mal so richtig Einen raus zu hauen über dieses allseits beliebte Thema. Ja, stimmt, für euch Leser, nicht aber für alle die mich persönlich kennen. Wobei es auch ein Interessantes und Lustiges Thema sein kann, also für mich. Ich schreibe aber lieber heute über Oberflächlichkeiten und andere Sachen die kein Schwein braucht. Z.b. eine bestimmte Art Hühneraugen. Wobei  das Zwischenmenschliche hat mich ja schon immer beschäftigt und ich könnte Bücher darüber schreiben. Mach ich aber nicht, nur 1.
Bevor ich krank wurde, stand ich mit einem Verlag in Kontakt, das hatte ich erstmal auf Eis gelegt, als Wasserwerk kann man sich nicht so gut konzentrieren. Denke aber ich nehme es wieder in Angriff,  so im Herbst, nach dem Aufstieg meiner Jungs. #rabenmutter

"Idiota"....12.01.2019 von Conny | Kategorien: Dies & Jenes | Gesundheit

....ist lateinisch und heißt: " unwissender Mensch".
War ich auch viele Jahre. Heute geht es um unser höchstes Gut. Unsere Gesundheit. Ich habe mich lange mit vielen Dingen diesbezüglich auseinander gesetzt. Mangelernährung, Raubbau am eigenen Körper oder Psychopharmaka und Schmerzmittel sind für mich keine Fremdwörter. Ich hatte eine Phase in meinem Leben, da dachte ich, es ist unumgänglich diesen Mist einzuschmeißen. Ich schreibe hier meine ganz persönliche Ansicht dazu. Wie in anderen Artikeln bereits erwähnt, ist ganz klar, dass es Erkrankungen gibt wo es ohne Medikamente nicht geht! Und keiner sollte selbst rumdoktern bei schwerwiegenden Erkrankungen. Ich bin ein Freund von Alternativmethoden JA, aber sage auch ganz klar, ohne Schulmedizin und chemische Medikamente geht es manchmal nicht. Wie bei mir im Moment. Ohne meine Tabletten wäre ich Tod, ganz einfach. Da gibt´s auch nichts dran zu rütteln. Ähnlich wie bei Transplantierten wenn sie ihre Tabletten nicht nehmen, der Körper stößt das Organ ab, dann war es das. Oder bei bestimmten Krebsarten, Diabetes ohne Insulin, Bakterien und einigen Viren und, und, und. Und erstaunlicherweise kann man auch sehr viel über die Ernährung regeln. Dazu später mehr.

Das Leben ist kein Ponyhof...28.12.2018 von Conny | Kategorien: Dies & Jenes | Philosophisches

.........das Jahr neigt sich dem Ende zu und mal wieder sitze ich hier und lasse es Revue passieren. Angefangen mit dem Gefühl beim letzten Jahreswechsel. Was man sich hat alles vorgenommen, also vielleicht. Ich nicht. Ich erinnere mich als erstes an den Neujahrsmittag, morgens ging nichts, zu tief ins Glas geguckt. Besser gesagt, geschielt. Einer meiner besten Übergänge, im Minikreis mit meinem weiblichen genetischem Nachwuchs und ihrem Mann Denzel Washington. Er sieht so aus. Trinkspiele haben ja was. Zumindest so lange, bis alles Alkoholische weg ist. Und das war der Fall, Likör, Wein, Wodka, Nagellackentferner...alles weg rasiert mit 4 Leutchen. Je, später die Nacht, desto lustiger wurde es. Versucht mal zu rechnen mit gefühlten 8 Promille. Man könnte sagen wir hatten die doofen Erinnerungen vom vergangenen Jahr einfach weg gesoffen, nicht zurück geguckt, eliminiert. Zu viel passiert. 2017 war ein Achterbahnjahr für mich. Ein T-Jahr, so nenne ich das. Tod, Trauer und Trennung. Ach ja, und Trarbach. Unvergesslich. Bis auf den Tod, hatte aber im Nachhinein alles einen Sinn, wie ich jetzt weiß. Wer meine Artikel gelesen hat, weiß ja, das ich eine Rückführung hatte und im Januar 2018 mit der lieben Simone auf Spurensuche gegangen bin. Und immer noch bin ich geflasht davon mich selbst und meine Heimat gefunden zu haben im Jahre 1840. Und das ist es wirklich, was man davon mit nimmt: das Gefühl „zu Hause“. Das ist einfach da, wenn man vor Ort rum eiert und Wege kennt ohne eine Erklärung. Sogar die Gefühle hat man und Gerüche in der Nase. Und viele, viele innere Bilder wie es sich zugetragen hat. Mein Leben in der Vergangenheit. Richtig krass, sag ich euch. Nun könnte man sagen, ich hätte viel Phantasie. Stimmt ja auch, aber das ist etwas, ein Gefühl, ein Wiedererkennen, ein ankommen. Gerüche kann man nicht manipulieren. Und Wege kennen, wenn man noch nie da war, auch nicht. Vor Ort angekommen war mir auch klar, warum ich das Gefühl kannte mit einer Fähre zu schwimmen. Von einer Seite, Traben nach Trarbach, andere Seite. Ich habe auf der einen Seite gelebt, in dem wunderschönen Haus an der Burg, oben auf dem Berg, und habe meine Bilder auf der anderen Seite verkauft auf dem Markt. Als wir ankamen, habe ich meiner Freundin die Abfahrtsstelle gezeigt und später im Hotel, haben wir sogar ein Bild davon gesehen. Heute gibt es natürlich eine Brücke. Gebaut kurz vor Kriegsanfang.

"Stolz und Vorurteil"....17.10.2018 von Conny | Kategorien: Dies & Jenes

 

Mein Weg...05.09.2018 von Conny | Kategorien: Gesundheit

..... beginnt dort, wo andere aufgeben. 
Es passiert ja so einiges im Moment. Meine Gesundheit, in den Medien, um einen herum und im Backofen. Auch im Kühlschrank. Der ist immer so lieb und macht mir das Licht an wenn ich ihn öffne. Im Zug und in der Bahn, beim Einkaufen oder am Himmel. 

BE A VOICE! NOT AN ECHO!18.08.2018 von Conny | Kategorien: Football

Ich glaube mein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Das ist  meine "Schreibecke". Viele schöne Erinnerungen an die letzten Jahre und schade wie es geendet hat. Wie oft sitze ich hier und schaue mir die Bilder an und schwelge in Erinnerungen?  Wenn ich mich dazu entscheide etwas zu tun, dann mache ich das mit Haut und Haaren und vollem Herzen. So auch beim "Hobby". Hobby? Ist das noch ein Hobby oder mehr? Ehrenamtlich....ein ehrenamtliches Hobby? Nein, definitiv nicht. 

Back to Life24.06.2018 von Conny | Kategorien: Philosophisches | Gesundheit

Ja, drei kleine Worte. Drei Worte die mich die letzten 2 Monate täglich begleiten. Heute geht es um Organversagen und was da alles dranhängt. Körperlich sowieso. Aber auch psychisch. Ich möchte meine Erfahrungen mit euch teilen. Mit allen die krank sind oder die Unvorhergesehenes so getroffen hat wie mich. Die denken macht doch alles keinen Sinn. Die aufgeben wollen. Die nicht mehr können. Oder meinen sie können nicht mehr. Die wie Wassertonnen rumrennen müssen. Die chronisch krank sind und vielleicht deshalb Gewicht an sich hängen haben und sich damit überhaupt nicht wohlfühlen. Die komisch angeguckt werden. Die wie Hamster aussehen durch das Cortison. Die, die mit ihren Organen reden, so wie ich. Die, die sich jeden einzelnen Tag vor Augen führen müssen das ein Kampf sich immer lohnt, wenn man leben will. Wenn man dankbar ist. Wenn man das Leben eben nicht mehr als selbstverständlich ansieht. Aber Achtung, ich habe einen merkwürdigen Humor. Ich möchte niemanden verletzen, ich nehme mich gerne selbst auf die Schippe und kann mich über Sachen bei mir lustig machen. Was aber nicht heißt, dass es jeder so wegsteckt.

Touchdown!03.04.2018 von Conny | Kategorien: Football

Heute geht es um eine meine größte Leidenschaft:
American Football. Ich möchte Auszüge aus meiner eigenen Geschichte dazu erzählen. Und meine Sichtweise zu einigen Dingen. Nein, ich bin kein Spieler höhö, aber mindestens genauso infiziert wie einer. Nicht nur der Ball ist anders. Eben nicht rund. Und genauso sind Football Spieler: anders als andere Sportler. Football ist anders als andere Sportarten. Football Eltern! sind anders als andere Eltern. Zumindest 98 % davon. Warum, das erkläre ich später.
Dank ran-NFL ist der Sport ja wieder etwas populärer geworden in Deutschland. Und nach jedem Superbowl will jeder Football spielen der sich angesteckt hat mit dem Virus. Und so manch ein Jugendlicher muss leider beim Training dann feststellen wie viel Arbeit und Ehrgeiz und Schweinehund darin steckt. Ist erstmal nix mit nur schön aussehen und cool sein. Um ein guter Spieler zu werden gehört eine Menge mehr dazu als Bock auf Football. Bei eisigen oder heißen Temperaturen draußen zu trainieren ist nicht jedermanns Sache. Bei Wind, Schnee, Hagel und Regen auch nicht. Und sich "umlatzen" zu lassen auch nicht. Einen Football zu fangen oder werfen ist nicht so einfach wie es aussieht. Ich glaube das wird oft unterschätzt von einigen. Es gehört Übung und Technik dazu. Und Zack wurde so mancher nicht mehr gesehen nach 1-2 Trainings. Ist ja auch nicht schlimm, es muss ja auch Fußballer geben. Oder Leichtathleten. Oder Ballerinas. Nein, das ist gemein. Wobei? Eigentlich nicht. Football ist nun wirklich kein Pussy-Sport. Und das ist nicht abwertend gemeint. Wer denkt er verletzt sich niemals, der ist ein Traumtänzer. Es müssen keine schweren Verletzungen sein. Auch das kommt vor. Aber nicht so oft wie beim Schulsport! Glaubt mir. Den halte ich teilweise für gefährlicher...^^ Bestenfalls sind es nur abgeschrabbte Knie oder Ellenbogen. (Da fällt mir einer meiner Herzjungs ein...Erkennungsmarke: Schürfwunden, daran erkenne ich ihn immer auf den Bildern, er spielt nicht in unserem Team, seine Mom wird jetzt lächeln..) Ich bin ja nun schon ein paar Jahre dabei als Mutter, Betreuerin und bis letztes Jahr Teammanagerin im Jugendbereich, sprich U19.
Und um diese 3 Rollen so gut als möglich zu machen muss man anstelle eines Herzens einen Football haben.^^ Nein, man verdient damit oder dabei kein Geld, das ist ein Vollzeit-Ehrenamt. Ich wurde oft gefragt was ich dafür bekomme, weil sich keiner vorstellen kann sowas Umfangreiches "umsonst" zu machen. Doch! Habe ich und tue es noch immer. Auch immer noch mit Herz und gerne. Und so manchen Euro habe ich in den Jahren auch schon drauf gezahlt. Ob für mein Equipment/Schulungen oder auch mal für Spieler wo der finanzielle Hintergrund nicht da war. Da bin ich halt zu sehr Mama und nicht alle Jungs haben Eltern die sich um ihre Kinder so kümmern wie es sein sollte. Aber das ist ein anderes Thema und ich werde es nie verstehen. Und "umsonst" ist es nicht, so konnte ich doch manch einem Spieler Dinge mit auf den Weg geben. Ich erinnere mich natürlich nicht an alle Sachen aber höre es immer wieder von ihnen oder ihren Eltern wenn wir erzählen. Das ist schön wenn so manches hängen bleibt und das wiederum ist für mich unbezahlbar.
Meine Güte, wenn ich an meine Anfänge denke und sehe wo ich heute bin, ist das ein Quantensprung. Angefangen in einem relativ kleinen Team, wo mein Grundstein gelegt wurde. Und das sehr gut. Unvergessliche Zeit mit Höhen und Tiefen. Ich habe vieles gelernt und mitgenommen aus dieser Zeit. Sportlich genauso wie menschlich.

"Teambetreuung" hört sich sehr einfach an. Ist es aber definitiv nicht. Es gibt so viele Dinge zu beachten, man arbeitet mit Jugendlichen. Nicht zu vergessen. Das heißt Verantwortung. Während meiner Zeit in diesem Team, kam ich durch die Teilnahme meines Sohnes dazu in der NRW Auswahl U16  mein Wissen zu erweitern. Das habe ich einige Jahre jedes Jahr gemacht und im letzten Jahr dann auch alleine (mit ganz vielen Eltern, eingeschweißtes Team hinter dem Team) während der ganzen Auswahlgeschichte. Das war eine Hammer-Zeit und ich habe unglaublich viele liebe Menschen kennen gelernt. Zu den meisten habe ich heute noch Kontakt und es ist einfach wunderbar zu sehen was aus den Jungs teilweise geworden ist. Während dieser Zeit, U16, saßen noch  "normale" Jugendliche neben mir. (Ok, ein mancher war damals schon ein Kühlschrank). Wenn ich heute neben ihnen stehe komme ich mir vor wie Kleinwüchsig,  hahaha..gut ich bin nicht sonderlich groß aber das sind teilweise Pakete geworden in nur ein paar Jahren. Männer halt, dennoch bleiben sie irgendwie die "Kleinen" in meinem Kopf auch wenn sie mittlerweile einen Bart haben oder Vater werden.   

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