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Ein Mann, ein Wort....

08.11.2017 von Conny | Kategorien: Klartext

...eine Frau, ein Wörterbuch.
Kommunikation zwischen Mann und Frau. Lustiges Thema, für Frauen oder besser gesagt für mich. Für die meisten Männer eher sehr anstrengend. Aber: MÄNNER! ihr haltet euch tapfer. Wir sind einfach so. Ich glaube nur Frauen die zu viel männliche Hormone haben sind nicht so. Aber ich denke die ein oder andere wird sich hier wieder finden. Zu unserer Entschuldigung kann ich sagen das es auch altersabhängig ist. Oder hormonell. Oder gentechnisch. Oder einfach weil ich immer gute Ausreden habe für uns. ;-) Und manchmal Mitleid mit den Männern. Hahahaha...
Ich finde es enorm interessant wie oft unsere Spezies aneinander vorbei redet. Wenn denn beide reden...
Männer benutzen ca. 2000 Worte pro Tag (an einem guten Tag). Frauen ca. 7000 (an schlechten Tagen). Diese 5000 mehr, bestehen meistens aus demselben Satz: "Hörst du mir eigentlich zu?"
oder: "Nie hörst du mir zu!"
Und Männer so:  "Gut! So machen wir das."
Aber woran liegt das? Ich lebe ja schon gefühlte 1000 Jahre mit 3 Männern und bin mit 4 Schwestern aufgewachsen und habe auch eine Erwachsene Tochter. Und ihr könnt mir glauben, ich bin einiges gewohnt. Positiv und negativ. Ich konnte viel beobachten und auch oft genug gegen eine Wand rennen oder in den Kühlschrank sprechen. Da hört der Leberkäse mein seufzen. Ich möchte gar nicht wissen wie viele Worte ich ins Universum geschickt habe die unnötig waren. Und egal was Mann sagt: Frau redet immer weiter. Ich ja sowieso. Ich hatte es  schon mal erwähnt, Männer denken anders als wir. Sie denken nicht so umständlich. Sie denken pragmatischer und lösungsorientierter wenn es sich denn überhaupt lohnt.  Und vor allem nicht um die Ecke, die ganze Straße lang bis zum Park über 3 Länder und zurück. So könnte man z.B. unsere Denkweise beschreiben wenn der Mann mal einen Satz sagt der uns nicht so recht ist.  Oder den wir falsch verstanden haben. Oder den wir hören wollten, weil wir ja stimmungsabhängig hören können (räusper). Und ich schwöre euch, hat Frau einen schlechten Tag deshalb, hat Mann ihn auch. Während wir dann den ganzen Tag mit diesem ominösen Satz in unserem Kopf rum rennen, weiß Mann Stunden später meistens nicht mal mehr was er gesagt hat. Anstatt direkt zu fragen:
"Wie hast du das gemeint?" martern wir uns den ganzen Tag. Also andere Frauen, ich nicht. ;-)  Hier eine kleine Geschichte die es nicht besser ausdrücken könnte:

Einem Mann gefällt eine Frau. Er fragt sie, ob sie ins Kino gehen will, sie sagt ja, und beide verbringen einen sehr lustigen Abend.
Ein paar Tage später lädt er sie zum Essen ein, und sie haben wieder viel Spaß. Danach treffen Sie sich regelmäßig, und nach einiger Zeit trifft sich keiner von beiden mit irgendjemand anders mehr.
Eines Abends, als sie nach Hause fahren, schießt ein Gedanke durch ihren Kopf, und, ohne richtig drüber nachzudenken, spricht sie ihn aus: “Ist Dir klar, dass wir uns mit dem heutigen Abend seit genau 6 Monaten treffen?”
Stille.
Ihr kommt die Stille sehr laut vor. Sie denkt: “Oje, ob es ihn nervt, dass ich das gesagt habe? Vielleicht fühlt er sich durch unsere Beziehung eingeschränkt, oder er fühlt sich von mir gedrängt”
Und er denkt “Stimmt, 6 Monate.”
Und sie denkt: “Moment, ich bin gar nicht sicher, ob ich jetzt eine feste Beziehung will. Ich liebe meinen Freiraum, ich werde Zeit brauchen, mir zu überlegen, ob ich so weiter machen will. Ich meine, wo führt uns das hin? Wird es immer so weiter gehen, oder will der sogar heiraten? Vielleicht sogar auch Kinder? Sollen wir unser restliches Leben miteinander verbringen? Bin ich bereit, diese Verpflichtung einzugehen? Kenne ich diesen Menschen überhaupt?"
Und er denkt: “Hm, das heißt, es war … mal sehen … Februar … als wir anfingen, uns zu treffen, das war gleich nachdem ich das Auto in der Werkstatt hatte, das heißt … wie ist der Kilometerstand? Scheisse! Die Karre ist überfällig für einen Ölwechsel!”
Und sie denkt: “Er ist besorgt. Ich sehe es in seinem Gesicht. Vielleicht war mir nicht ganz klar, wie er die Sache sieht. Vielleicht will er mehr von unserer Beziehung, mehr Intimität, eine tiefere Bindung, vielleicht hat er, sogar schon vor mir, gespürt, dass ich mich zu sehr zurückhalte. Ja, das ist es. Deswegen spricht er so selten über seine Gefühle. Er hat Angst, zurückgewiesen zu werden.”
Und er denkt: “Die sollen sich auf jeden Fall noch einmal das Getriebe ansehen. Ist mir völlig egal, was diese Deppen sagen, die Schaltung funktioniert noch immer nicht richtig. Und diesmal können sie es auch nicht aufs kalte Wetter schieben. Wir haben 30 Grad, und das Ding hier schaltet sich wie ein Lastwagen von der Müllabfuhr. Und ich habe diesen inkompetenten Köpfen 1200 Euro bezahlt."
Und sie denkt: “Er ist sauer. Ich kann’s ihm nicht übel nehmen, ich wär’s auch. Ich fühle mich so schuldig, ihm das anzutun, aber ich kann nichts für meine Gefühle, ich bin einfach unsicher."
Und er denkt: “Wahrscheinlich werden sie sagen, es gibt nur 90 Tage Garantie, diese Säcke!”
Und sie denkt: “Wahrscheinlich bin ich viel zu idealistisch, und warte auf einen Ritter auf einem weißen Pferd, während ich hier neben einem super lieben Menschen sitze, einem Menschen, mit dem ich gern zusammen bin, um den ich mich wirklich sorge und der sich wirklich um mich sorgt. Einem Menschen, der wegen meiner selbstherrlichen Schulmädchenfantasien leiden muss."
Und er denkt: “Garantie? Die reden von Garantie? Können sie haben, ich nehme ihre Garantie und stecke sie ihnen in …”
“Hör mal” sagt sie laut.
“Was?” sagt er ängstlich.
“Bitte quäl dich nicht so”, sagt sie, während sich ihre Augen mit Tränen füllen. “Vielleicht hätte ich niemals … Oh Gott, ich fühle mich so …”
Sie verstummt, schluchzt.
“Was?” sagt er hilfesuchend.
“Ich bin so dumm”, schluchzt sie, “ich meine, ich weiß, dass es nie einen Ritter geben wird. Es ist so dumm. Weder einen Ritter noch ein Pferd.”
“Es gibt kein Pferd ?” fragt er noch mehr beunruhigt.
“Du denkst auch, dass ich dumm bin, oder?”, sagt sie.
“Nein!”, sagt er, froh, endlich eine richtige Antwort zu haben.
“Die Sache ist die … es ist einfach so … ich brauche ein wenig Zeit”, sagt sie.
Es entsteht eine 15-sekündige Pause, in der er versucht, so schnell er kann zu antworten. Endlich fällt ihm etwas ein, das funktionieren sollte.
“Hör mal”, sagt er, weiter kommt er nicht.
Sie, tief bewegt, berührt seine Hand: “Oh, denkst du wirklich so darüber?” fragt sie.
“Worüber?” fragt er.
“Über ein wenig mehr Zeit” sagt sie.
“Oh”, sagt er, “ja.“ Froh, wieder eine richtige Antwort zu wissen.
Sie dreht sich zu ihm und sieht ihm tief in die Augen, was ihn wieder etwas unruhiger macht in Bezug darauf, was sie als nächstes sagen wird, besonders, wenn darin ein Pferd vorkommen sollte. Endlich spricht sie.
“Danke”, sagt sie.
“Ich danke Dir” sagt er.
Dann bringt er sie nach Hause, wo sie sich auf ihr Bett legt, eine von Konflikten geschüttelte, gequälte Seele, und bis in den Morgen weint.
Er fährt nach Hause, holt sich eine Tüte Chips, dreht den Fernseher auf, und wird schnell von einem Film in seinen Bann gezogen. Eine leise Stimme irgendwo in seinem Kopf sagt ihm, dass heute im Auto höchstwahrscheinlich etwas wirklich wichtiges passiert ist, aber er ist sich sicher, dass er niemals verstehen würde, was das war, also beschließt er, es besser gleich bleiben zu lassen.
Am nächsten Tag wird sie mehrere beste Freundinnen anrufen, und mit ihnen Stunden lang über die ganze Sache reden. In sorgfältiger Detailarbeit werden sie alles was sie sagte, und auch alles was er sagte, analysieren, jedes Wort, jeden Ausdruck, jede Geste, um Nuancen in der Bedeutung des gesagten zu finden, und um jede mögliche Variante durchzugehen. Das ganze wird sich wochenlang, wenn nicht monatelang hinziehen, ohne jemals in einer plausiblen Schlussfolgerung zu enden, aber auch, ohne jemals langweilig zu werden. Frauen halt. Es könnte auch schon mal sein das der Mann so auseinander genommen wird ohne das er was konkretes gesagt hat, das man zu dem Ergebnis kommt er ist ein totaler Scheißkerl. Oder trägt schlimmstenfalls heimlich Frauenunterwäsche. Unserer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Irgendwann während dieser Zeit wird er, beim zocken mit einem Freund, der sie beide kennt, kurz innehalten und fragen “Du hör mal, hat sie dir gegenüber eigentlich mal was von einem Pferd erwähnt?“....

Na? Musstet ihr auch schmunzeln? Ich auch, bei der Stelle mit der Unterwäsche sogar richtig lachen aber alles schon passiert.
Oder so könnte es auch sein: 

"Hey Schatz, was denkst du über mein neues Kleid?"

"Wenig Stoff für viel Geld!" 

"Ach, du findest es also hässlich?" 

"Nö, ist hübsch anzuschauen, aber das hat bestimmt wieder ein Vermögen gekostet." 

"So, du denkst also, ich soll lieber in alten Säcken rumlaufen oder was?" 

"Nein, aber du hast doch schon so viele Kleider und man muss sich nicht jeden Samstag ein neues Kleid kaufen, oder?" 

"Jeden Samstag!? Das stimmt doch überhaupt nicht. Guck doch mal meine Freundin  an, die kauft sich jeden Samstag ein neues Kleid! Ich geh nur 3-mal im Monat shoppen." 

"Deine Freundin arbeitet auch dafür, dass sie sich so was kaufen kann und lässt sich nicht von ihrem Mann alles bezahlen wie du!" 

"Ach so ist das jetzt?? DU findest ich bin faul?? Du weißt ja gar nicht, was ich den ganzen Tag so mache während du in deinem Bürosessel sitzt und Däumchen drehst!!" 

"Ich drehe nicht nur Däumchen wenn ich auf der Arbeit bin, das ist anstrengend und ich merk ja an der Telefonrechnung, was du den ganzen Tag machst: telefonieren!" 

"Sag doch gleich, dass du nicht mehr mit mir zusammen leben willst, wenn es dir nicht passt, dass ich mich auch mal mit meinen Freundinnen austausche."

"Ich habe doch gar nicht gesagt, dass ich nicht mehr mit dir zusammen leben will! Ich habe mich doch nur darüber beschwert, dass du so viel telefonierst! Du sollst nicht immer alles falsch verstehen! Ich meinte doch nur, dass dein Kleid eigentlich ganz schön ist und das mit dem wenig Stoff und viel Geld war doch nur ein Witz."

"Eigentlich??? Wieso denn eigentlich? Sag doch, was dir an dem Kleid nicht passt!" 

"Das ist mal wieder typisch Frau - immer alles falsch verstehen und über uns Männer klagen! Ich meinte damit nur, dass ICH dein Kleid schön finde." 

"Ach du findest es schön? Wer findet es denn nicht schön? Hat dein Freund  etwa gesagt, dass es doof aussieht?"

"Mann, bist du so doof oder tust du nur so? Ich weiß doch nicht, was meine Freunde über dein Kleid denken." 

"Du hältst es also für möglich, dass es deinen Freunden überhaupt nicht gefällt?? Und überhaupt spinnst du??? Pass mal auf, wenn du nicht ohne beleidigend zu werden diskutieren kannst, dann brauchen wir nicht weiter zu reden!"

"Ich habe auch auch nicht gesagt, dass ich es für möglich halte und es ist kein Wunder, dass du keinen Job findest, wenn du immer alles falsch verstehst und damit den Eindruck erweckst, dass du total verblödet bist." 

"Jetzt wird’s mir echt zu blöd. Wenn du meinst ich sei unfähig, was Vernünftiges zu machen , dann tut es mir Leid. Ich pack jetzt meine Sachen und bin weg!" 

Tja, ich würde sagen, dumm gelaufen. Aber so kann es gehen wenn Frau nicht richtig zuhört oder nicht nachdenkt bevor sie redet. Vor lauter Stolz zieht sie womöglich dann wirklich erstmal mit ihrem Täschchen aus. Um dann nach ein paar Stunden oder Tagen festzustellen das sie ja eigentlich die Kackbratze war und er ja eigentlich voll süß ist. Und schlimmstenfalls werden Freundinnen vorgeschickt um mal anzutesten ob sie zurück kann. Aber nicht ohne mit ihren Vertrauten das Kopfkino wieder spielen zu lassen. Ein einfaches
"Tschuldigung, war blöd von mir" per Whats App hätte auch gereicht und ich bin sicher der Typ hätte das schnell abgehakt. Denn das muss ich mal loben hier: Männer sind oftmals nicht so lange nachtragend, sofern es nicht an oder um ihre Männlichkeit geht.

Ich könnte noch tausende Beispiele nennen. Aber ich glaube ihr wisst was ich meine. Und die lieben Männer haben ebenfalls Eigenschaften die wir Frauen nicht nachvollziehen können aber dennoch akzeptieren. Meistens jedenfalls. 
Socken vorm Bett, einen Stuhl auf dem die Sachen gestapelt werden. Verknallt sein bis über beide Ohren , aber erstmal abwarten die wahren Gefühle zu zeigen oder zu sagen. Männer! Frauen stehen auf gefühlvolle Typen. Heutzutage mehr denn je! Ich wollte es mal anmerken. 
Oder stundenlang um den heißen Brei reden um eine Frau ins Bett zu bekommen. In dem Moment haben sie weitaus mehr Fantasie als wir. Und können reden ohne Ende. Und herrliche Komplimente machen die natürlich aus vollstem Herzen kommen.....hust!
Sprüche zu benutzen die bei einer denkenden Frau eh nicht ankommen, außer sie ist so voll das sie Mittwochs beide Sonntage sieht. 
Mein Favorit ist heute immer noch: "Ich bin so schlecht im Bett, das musst du probiert haben." Ich finde Erwachsene Menschen müssen doch nicht rum kaspern, wenn wir Frauen in einen Club gehen z.B. und werden so zugetextet, dann wissen wir doch das es bei euch wie beim "Fußball" ist. Ihr wollt ein Tor schießen aber den Ball nicht mit nach Hause nehmen. Jemand der es wirklich ernst meint redet ganz anders und ist viel unbefangener. Seid einfach authentisch, das kommt viel besser rüber und wenn Frau will, zeigt sie euch das schon. Einer Umfrage nach zu urteilen fallen Männer die schüchtern sind einer Frau eher auf als andere Typen. Das reizt die Damen mehr als Sprüche zu hören wie: "Du hast Augen wie Murmeln." ....Nur mal so am Rande und jaaa, das habe ich wirklich schon gehört.
Hinzu kommt nie nach dem Weg fragen, lieber stundenlang rum irren. Schreien beim zocken. Wurst und Käse direkt aus der Packung essen ohne Teller. Nur Fleisch zu brauchen beim grillen. Beim Einkaufen alles im Wagen außer das was Frau braucht oder die Hälfte vergessen. Männer wollen geliebt werden wie sie sind, Frauen müssen attraktiv bleiben damit der Mann was zu gucken hat. Tut Frau das nicht und möchte evtl. eine Kleinigkeit beim Mann ändern, denken Männer sie seien nicht gut genug für die Frau. Ein Mann muss eine Frau an seiner Seite respektieren können. Eine Frau die sich alles gefallen lässt ist zwar bequem, aber keine Frau, auf die ein Mann steht. Für einen Mann müssen Dinge klar, verständlich und einfach sein. Empfindet er Dinge als zu kompliziert wendet er sich neuen Aufgaben zu. Während wir dabei zu Höchstleistungen im Stande sind, kompliziert ist unser Spezialgebiet. Ein Mann denkt lieber alleine über Dinge nach und will seine Probleme auch alleine lösen. Er braucht das Gefühl, eigenständig sein Leben im Griff zu haben. Männer möchten uns Frauen zeigen, dass sie es können und alleine schaffen. Während wir uns gerne helfen lassen.
Fazit: Ist es nicht genau das was uns ausmacht? Das wir so unterschiedlich sind? Wir meckern so viel über einander und dennoch kann der eine nicht ohne den anderen. Deshalb ist es einfacher manchmal einiges mit Humor zu nehmen und drüber zu lachen. Und hier mal abschließend ein Beispiel das umgekehrt niemals so statt finden würde, aber da bin ich voll Frau....

Nach einem Streit schiebt er ihr einen Zettel zu. 
Darauf steht: Muss morgen um 9 aufstehen, wichtiger Termin, bitte wecke mich.
Am nächsten Tag wacht er auf und es ist 10:30 Uhr. Er findet neben sich einen Zettel mit der Aufschrift: ES IST 9 UHR. Aufstehen!

*wer Rechtschreibfehler findet darf sie im Regal liegen lassen und jemandem zu Nikolaus schenken.